Der Eberhard Paech-Preis wird alle drei Jahre für hervorragende Leistungen zur Entwicklung der Technologie, des Ansehens und der Darstellung des Brotes verliehen.

Der Eberhard Paech-Preis wurde 1971 zum ersten Mal vergeben. Seitdem haben 25 herausragende Persönlichkeiten der Backbranche diesen Preis erhalten.

Die Auszeichnungskriterien sind besondere Leistungen und Verdienste in den Bereichen

  • Wissenschaft, Forschung, Lehre
  • Technologie der Brot- und Backwarenherstellung
  • Produktentwicklung und Qualitätsverbesserung
  • Brot in der Ernährung
  • Brotmarketing
  • Brot und Backwaren in der darstellenden Kunst

Der Eberhard Paech–Preis ist mit 10.000,00 € dotiert, er wird im Ganzen oder zu zwei gleichen Teilen zuerkannt. Der Preis wird immer an natürliche Personen, unabhängig von ihrer Nationalität vergeben. Es können auch Forschungs- oder Arbeitsgruppen, jedoch keine Wirtschaftsunternehmen, ausgezeichnet werden.

EberhardPaech

Der Initiator des Preises ist Eberhard Paech (1910 bis 2000), dessen Lebensziel darin bestand, seine Vorstellungen von einem in jedem Sinne hochwertigem Brot in die Tat umzusetzen. Für ihn war Brot das bedeutendste Grundnahrungsmittel, etwas Lebendiges, ein wesentlicher Teil des täglichen Lebens und der Kultur. Seine Kreativität, sein Pioniergeist und seine Fähigkeit, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen mit den praktischen Möglichkeiten der Branche zu verbinden, und seine Fähigkeit, Gedankengut vieler miteinander zu verknüpfen, haben ihn zu einem der Vorreiter und Botschafter der Herstellung guten Brotes gemacht.

Im Jahre 2000 hat der Stifter die Stiftung der Vereinigung Der Backbranche e. V. übergeben. Die Bewerbungen und Vorschläge werden von einer Jury bestehend aus Praktikern,Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern der gesamten Backbranche bewertet.

Die Statue

StatueDie Metamorphose der Pflanzen Johann Wolfgang von Goethe

Aus dem Samen entwickelt sich, sobald ihn der Erde Stille befruchtender Schoß hold ins Leben entlässt und dem Reize des Lichts, des heiligen, ewig bewegten, gleich den zärtesten Bau keimender Blätter empfiehlt.

Einfach schlief in dem Samen die Kraft, ein beginnendes Vorbild lag, verschlossen in sich, unter die Hülle gebeugt, Blatt und Wurzel und Keim, nur halb geformt und farblos; trocken erhält so der Kern ruhiges Leben bewahrt.

Ausschnitt aus: „Die Metamorphose der Pflanzen“,
erschienen 1798 von Johann Wolfgang von Goethe